HypoVereinsbank
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Die HypoVereinsbank AG (HVB Group bzw. Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG
) ist das zweitgrosste private deutsche Kreditinstitut und mit der Bank Austria Creditanstalt Marktfuhrer in Osterreich. Sie hat ihren Sitz in Munchen und ist Mitglied der Cash Group. Sprecher des Vorstands ist Dieter Rampl, die weiteren Mitglieder im Vorstand sind: Johann Berger (ab 1.4.2005), Dr. Stefan Jentzsch, Dr. Michael Kemmer, Christine Licci, Michael Mendel, Gerhard Randa, Dr. Wolfgang Sprissler.
Die Bankenpruppe beschaftigt ca. 66.500 Mitarbeiter und hat 2.100 Filialen und uber 8,5 Millionen Kunden. Die Bank ist vor allem in Deutschland, Osterreich und in Zentral- und Osteuropa aktiv, wobei sie sich auf das europaische Privat- und Firmenkundengeschaft, sowie auf kundenbezogene Kapitalmarktaktivitaten konzentriert. Obwohl sie als Universalbank das gesamte Bankgeschaft betreibt, ist sie als Hypothekenbank berechtigt, Pfandbriefe zu emittieren.
Geschichte
Die Wurzeln des Konzerns reichen zwar bis zur Grundung der Bayerischen Staatsbank 1780 zuruck, als Grundungsdatum gilt heute aber der 18. Juni 1835, der Tag, an dem Konig Ludwig I. die Grundung der bayerischen Hypotheken- und Wechselbank (spater meist Hypo-Bank genannt) genehmigt. 1869 folgt die Grundung des zweiten Zweiges der HVB, der Bayerischen Vereinsbank. Beide Institute wachsen allmahlich zu deutschlandweit operierenden Geldhausern heran.
1981 bezieht die Hypo-Bank ihren neuen Firmensitz, das Hypo-Haus im Munchner Norden. Es ist bis heute der Hauptsitz des gesamten Konzerns.
Ende 1996 konnte die Bayer.Hyp.u.Wechsel-Bank ihre Situation nicht mehr verheimlichen. Seit dem Fruhjahr 1994 mehrten sich die negativen Einschatzungen. Die sich im Osten der Republik anbahnende Katastrophe erreichte immer dringender den Vorstand. Dieser hatte die letzten Jahre damit verbracht in Flugelkampfen sich gegenseitig auszutricksen. Vorstandsvorlagen wurden aufgespalten, sodass Limite nicht uberschritten wurden. Man suchte bereits nach Vorteilsnahmen bei Kollegen. In diesem Jahr sah man sich schon genotigt, die Vorarbeiten zu dem Bauprojekt 'Funf Hofe' in Munchen einzustellen.
1998 beschliessen Vereins- und Hypobank ihre Fusion, um von Munchen aus ein Gegengewicht zu den Frankfurter Grossbanken zu bilden. Doch schon im selben Jahr muss die neugegrundete HypoVereinsbank Sonderabschreibungen von 3,5 Milliarden DM aus ostdeutschen Immobilienbestanden der Hypo bekanntgeben. Den Hypo-Managern wird von seiten der Vereinsbank vorgeworfen, ihr Institut 'reichgerechnet' zu haben, um einen 'merger of equals' (Fusion von Gleichwertigen) zu erreichen, und fortan werden die wichtigsten Vorstandsposten stets von Vereinsbanklern besetzt (Pikanterweise werden im Januar 2005 gleich 2,5 Milliarden € Vereinsbanks-Altlasten offentlich).
Im Jahr 2000 erhalt die HVB durch die ubernahme des osterreichischen Marktfuhrers, der Bank Austria Creditanstalt, seine heutige Gestalt.
Am 14. Januar 2005 wurde die Vereins- und Westbank AG (Hamburg) auch zur Bayerischen Hypo- und Vereinsbank. Damit fand die Bank im Norden ein Ende.
Wichtige Tochtergesellschaften
- Vereins- und Westbank (vorwiegend Norddeutschland)
- Activest (Investmentgesellschaft)
- DAB bank AG (Direktbank)
- Bank Austria Creditanstalt (Osterreich, Marktfuhrer)
- Bank BPH (Polen)
- HVB Bank Biochim (Bulgarien)
- Splitska Banka (Kroatien)
- International Moscow Bank (Russland)
Weblinks
- http://www.hypovereinsbank.de/
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Kategorie:Kreditinstitut
  
 
 
 
 
 
 
 
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